Geld verdienen mit Pokémon Go: So gehts!

Der Hype um die neue App scheint einfach nicht abzureißen. Immer mehr Menschen melden sich an – die meisten von ihnen wollen das Kultspiel ihrer Jugend einfach neu erleben – für viele ist das Pokémon-Erlebnis zwar neu, aber dennoch ein Spiel mit ultimativem Suchtfaktor In diesem Artikel zeigen wir Ihnen die besten Möglichkeiten, mit denen Sie den Trend zu Ihren Gunsten nutzen können, um Geld zu verdienen. Das Redaktionsteam von Heimarbeit.de wünscht Ihnen viel Spaß beim Lesen!

In diesem Artikel:

  • Pokémon Go in Kurzfassung: Darum geht es im Spiel 
    Wie kann man mit Pokémon Go Geld verdienen? Die besten Möglichkeiten
    Noch mehr Verdienstmöglichkeiten durch Updates?
    Pokémon Go in Kurzfassung: Darum geht es im Spiel

In Pokémon Go kann man vielen kleine, süße Monsterchen fangen, teilweise aber auch furchteinflößende und starke Kreaturen. Man kann sie trainieren, indem man sie stärkt, und anschließend sogar Kämpfe bestreiten, um Arenen für das eigene Team einzunehmen.

Damit aber noch nicht genug. Was das Spiel nämlich besonders interessant macht, ist die Tatsache, dass viele der Monster nur schwer zu finden sind. Der Clou an der Sache: Man muss sich ins Freie begeben, um verschiedene Pokémon einzufangen. Damit ist nun zum ersten Mal Schluss für viele Gamer, die bislang in ihrem Keller eingesperrt lebten und dort ihre Spiele spielen konnten. Und tatsächlich kann man nun vor allem in Großstädten wunderbar beobachten, wie sich immer mehr Jugendliche und Kinder – zum Großteil aber auch Erwachsene – auf die Suche nach neuen und noch stärkeren und selteneren Pokémon machen.

Nur ein kurzer Hype?

Wir vermuten, es könnte mehr als das sein. Mit Pokémon Go ist vermutlich die erste wirklich erfolgreiche Version eines neuen Spieltyps entstanden. Schon nach wenigen Tagen nach dem Release war klar, dass das Handyspiel für Zwischendurch weit mehr Potenzial hat, als geahnt. Andere Anwendungen wie Facebook, Twitter oder Smartphone-Spiele lässt Pokémon Go weit hinter sich! Deutlich mehr Anmeldungen, deutlich längere Spielzeiten und vor allem deutlich mehr Umsatz…

Wie kann man mit Pokémon Go Geld verdienen? Die besten Möglichkeiten

Die Möglichkeiten sind wirklich enorm facettenreich. Es gibt zwar auch ein paar sehr merkwürdige Varianten – doch praktiziert werden Sie in den Städten dieser Welt anscheinend trotzdem. Es scheint eben niemanden zu stören, solange es einem Spaß mach und man damit Geld verdienen kann. Die Nachfrage nach guten Pokémon ist mittlerweile so gigantisch, dass sich mehrere interessante Möglichkeiten auftun, um als Pokémon Spieler so richtig Kasse zu machen.

Wichtig: Noch befindet sich die App in ihrer Anfangsphase. Selbst die Entwickler des Spiels werden wohl kaum auf einen solchen Ansturm von Spielern gewappnet gewesen sein. Pokémon Go hat wirklich sämtliche Erwartungen (und das in jeglicher Hinsicht) gesprengt. Man kann also auf die kommenden Updates gespannt sein – dazu berichten wir natürlich auch noch in diesem Artikel…

Möglichkeit 1: „Pokémon Go“-Taxifahrer

Im Spiel gibt es ein paar kleine Tricks, mit denen man schnell an ziemlich interessante Pokémon kommen kann. Die Pokémon werden nämlich vom Server irgendwo auf der Weltkarte verteilt. Allerdings nicht willkürlich, sondern gewissermaßen nach Mustern. Wasser-Pokémon kann man beispielsweise in der Nähe von Gewässern besonders gut fangen. In Städten scheinen sich manche Pokémon in bestimmten Gegenden und Bezirken wohler zu fühlen, als in anderen. Und als Spieler ist man darauf angewiesen, sich selbst zu den Pokémon zu bewegen beziehungsweise einfach herumzulaufen und zu suchen. Manche greifen da schon lieber mal zum Fahrrad oder sogar zum Bus zurück.

Problem vieler Pokémon-Trainer: Auf dem Fahrrad lassen sich Pokémon nicht gerade gut fangen. Auch der Bus macht Probleme. Man hat zwar beide Hände frei, dafür ist der Bus meist so schnell, dass man wichtige Pokémon verpasst…

Lösung: Mittelweile gibt es spezialisierte Pokémon-Taxifahrer. Sie fahren mit einem durch die Stadt und das in einem optimalen Pokémon-Tempo. Wenn ein Pokémon auf dem Radar gesichtet wird, kann man dem Taxifahrer bescheid geben, dass dieser anhalten soll. Ist das Pokémon gefangen, kann es auch schon weiter gehen. Auch die beliebten Pokémon-Eier lassen sich bei einem langsamen Tempo viel besser ausbrüten!

Verdienst: Unterschiedlich – Preise können pro Kilometer oder pro Stunde festgelegt werden. In Stuttgart nimmt ein Fahrer zum Beispiel 20 Euro je angefahrene Stunde.

Das brauchen Sie: Entweder ein Auto oder eventuell auch einen Fahrrad-Anhänger. Wichtig ist aber auch, dass man die Genehmigung für das Taxifahren hat. Als Autofahrer benötigt man also einen Taxi-Schein.

Möglichkeit 2: Pokémon-Tour

Sie kennen sich mittlerweile besonders gut mit den Pokémon in Ihrer Stadt aus? Dann können Sie Touren starten, bei denen Sie Pokémon-Trainer an gute Fundorte führen können. Eigentlich ist es nicht viel anders, als eine Tier-Reiseführung im Urlaub. Hier werden Touristen schließlich zu Spots geführt, an denen öfter bestimmte Tiere aufhalten – in Ägypten sind Delfin-Touren beispielsweise besonders beliebt.

Problem vieler Pokémon-Trainer: Viele der Trainer sind verzweifelt auf der Suche nach bestimmten Pokemon und können sie einfach nicht finden. Gute Karten, auf denen zuverlässige Fundorte bestimmter „Gattungen“ eingezeichnet sind, gibt es nämlich noch nicht. Aus diesem Grund streunen viele der Trainer durch die Weiten der Stadt, auf der Suche nach ihren Lieblings-Pokémon.

Lösung: Als Guide für Pokémon-Fundorte können Sie den Trainern helfen, bestimmte Pokémon deutlich schneller aufzuspüren. Ob das geht? Klar! In Lübeck beispielsweise lässt sich eine solche Tour buchen. Sie kostet sieben Euro pro Person, wenn man in der Gruppe losziehen möchte.

Verdienst: Legen Sie Ihre Preise selbst fest. Am Anfang sollte man etwas günstiger starten. Wichtig ist vor allem, dass man unter Beweis stellt, dass man sich auskennt. Am besten sammeln Sie von einem begehrten Pokemon gleich mehrere ein, um so zu zeigen, dass Sie genau wissen, wo es sich gerne aufhält.

Möglichkeit 3: Training für Pokémon-Trainer

Sie sind ein besonders guter Pokémon-Trainer und rangieren auf den höchsten Leveln der Stadt? Dann wird es höchste Zeit, Ihr Wissen für etwas Nützliches einzusetzen…

Problem vieler Pokémon-Trainer: Pokémon ist weit mehr als nur das Sammeln von Monstern – man muss sie gut leveln lassen und mit bestimmtem Strategien arbeiten, um stark genug zu werden, sodass man in Arenen antreten kann. Viele Pokémon-Trainer wissen allerdings nicht genau, wie das geht. Sie kennen nicht die Zusammenhänge der verschiedenen Pokémon-Typen und haben auch sonst oft nicht die Ahnung von eine guten Spielstrategie.

Lösung: Weltweit gibt es mittlerweile mehrere Trainer, die sich zum Trainer für Trainer erklärt haben. Sie erklären ihren Klienten, wie ihre Pokemon schneller leveln und wie man sich am besten gegen starke Gegner in der Arena behaupten kann.

Verdienst: Reich werden Sie sicher nicht mit dieser Variante, aber immerhin 10 Euro pro Stunde kann man als Trainer schon nehmen. Das machen bereits zahlreiche Trainer in Deutschland vor. In anderen Ländern ist der Pokémon-Hype um einiges verrückter als hierzulande – dort sind Trainer für Pokémon-Trainer auch um einiges beliebter.

Das brauchen Sie: Wichtig ist, dass Sie Ihr Können bereits unter Beweis gestellt haben. Das bedeutet, Sie sollten sich auf einem enorm hohen Trainerlevel bewegen und auch sehr starke Pokémon besitzen!

Möglichkeit 4: Geld verdienen mit Pokémon-Go-Equipment

Pokémon Go erfordert nicht nur reichlich Zeit und Bewegung im Freien, sondern vor allem auch eins: Akku! Bereits nach einer Stunde intensiver Pokémon-Jagd macht ein gewöhnlicher Smartphone-Akku schlapp. Kein Wunder, denn für das Spiel wird unter anderem der persönliche Standort permanent aktualisiert. Auch die Verbindung zum Server muss permanent bestehen. Man braucht also nicht nur Akku, sondern auch guten Empfang. Hier gibt es gleich mehrere interessante Ansätze, um mit Pokémon Go Geld zu verdienen…

Problem vieler Pokémon-Trainer: Wer viel spielen möchte, um mit den anderen Trainern mithalten zu können, der muss in seiner Freizeit viel herumlaufen – und das auch an außergewöhnlichen Orten, an denen das Netz unter Umständen nicht ganz so gut ist. Es fehlt oftmals im entscheidenden Moment an Akku-Kapazität und an Netzverbindung…

Lösung: Zahlreiche Shops stellen im Internet ihre Items für eine erstklassige Pokémon-Jagd zur Verfügung – große, externe Akkus für alle Smartphonetypen oder sogar Empfangsverstärker. Es gibt regelrechte Pokémon-Trainer-Sets, die alles beinhalten, was man für eine erfolgreiche Jagd braucht.

Verdienst: Natürlich kommt es gerade hier auf das Produkt und vor allem auch auf die Menge der Produkte an, die man verkauft. Wirklich lohnenswert ist diese Variante also eher für Shop-Besitzer.

Übrigens: Auch Fan-Artikel sind wieder gefragt – insbesondere bei Kindern, die nun durch Pokémon-Go zum ersten Mal in Kontakt mit den knuffigen Monstern kommen.

Möglichkeit 5: Professionelles Eier-Brüten

Kaum zu glauben aber wahr! Auch professionelle Eier-Brüter gibt es mittlerweile. Hört sich ziemlich bescheuert an, ist aber ein Service, der in vielen Teilen der Welt schon jetzt äußerst begehrt ist.

Problem vieler Pokémon-Trainer: Ab und zu erhält man an verschiedenen Pokéstops Eier, aus denen teilweise äußerst seltene Pokémon schlüpfen können. Damit sich die Eier allerdings entwicklen können und etwas schlüpft, muss es gebrütet werden. In Pokémon Go funktioniert das, indem man sich im langsamen Tempo fortbewegt bei laufender App – also nicht viel schneller als joggen! Allerdings braucht ein Ei manchmal bis zu 10 Kilometern, bis es schlüpft. Das kostet gerade die Faulsten der Faulen enorm viel Überwindung.

Lösung: Der perfekte Service für dieses Problem sind die professionellen Eier-Brüter. Diese loggen sich auf ihrem Device mit den Daten des Interessenten ein und brüten dann in dessen Auftrag seine Eier aus – zum Beispiel, indem sie joggen gehen…

Verdienst: Diese Variante ist leider nicht sehr profitabel. Außerdem ist es eine äußerst anstrengende Art, mit Pokémon Go Geld zu verdienen. Allerdings wollten wir Ihnen diese lustige Möglichkeit nicht vorenthalten – immerhin wird sie in vielen Teilen der Welt durchaus praktiziert…

Möglichkeit 6: Lock-Module locken nicht nur Pokémon… perfekt für Besitzer von Geschäften!

Die sogenannten Lockmodule sind Items der Pokémon-Trainer, die sie an den Pokéstops einsetzen können. Ist ein solches Modul installiert, fallen von dem Stop auf der Karte blütenartige Blätter herunter. Durch die Installation eines Moduls sind an dem entsprechenden Pokéstop nun für 30 Minuten lang mehr Pokémon zu finden – das Modul lockt die Pokémon eben an. Noch besser als Pokémon lassen sich hierdurch aber Pokémon-Trainer anziehen!

Die Pokémon können nämlich auf ihrer Karte sehen, wo ein solches Modul gerade aktiviert ist. Sie begeben sich dann dorthin, um mehr Pokémon fangen zu können. Hierbei entsteht das besonders lustige Phänomen, dass sich rings um den Spot plötzliche dutzende Menschen mit Blick auf ihr Smartphone tummeln… Genial ist das natürlich für Besitzer von Geschäften, wie zum Beispiel Eisdielen, Cafés oder ähnliches…

Sie können einfach ein Lockmodul installieren, um damit dutzende potenzieller Gäste anzulocken… In Amerika ist diese Art des Kunden-Fishings bereits eine sehr beliebte Variante, um Personen zum eigenen Geschäft zu locken.

Möglichkeit 7: Account(s) verkaufen

Nun kommen wir zur absoluten Hammer-Variante. Wer nämlich so richtig Geld verdienen möchte mit Pokémon Go, der sollte versuchen, einen möglichst starken Trainer-Level zu erreichen. Auf Verkaufsplattformen wie eBay werden bereits etliche solcher Accounts versteigert. Die Preise hängen natürlich vom Level ab, das in dem Account erreicht wurde – natürlich aber auch von den Pokémon, die der Spieler in seinem Sortiment hat…

Problem vieler Pokémon-Trainer: Um in den Arenen mit den starken Pokémon der Rivalen mithalten zu können, muss man häufig schon ein recht hohes Level haben. Das bedeutet natürlich jede Menge harte Arbeit, auf die viele keine Lust haben.

Lösung: Viele Pokémon-Trainer haben allerdings genug Zeit und Lust, sich mühsam hinauf zu leveln. Sie können ihren Account dann ab einem  guten Level dann zum verkauf bereit stellen. Auf eBay wurden wurden bereits mehrere Accounts eingestellt – wirklich gute Preise kann man derzeit ab einem Level von 20 bekommen.

Für einen Account Level 20 bekommt man derzeit bis zu 300 Euro. Je nach dem, welche Pokémon der Spiele hier zu bieten hat. Für einen Account Level 25 wurden sogar 1.000 Euro geboten. Wenn man bedenkt, dass ein solches Level von besonders engagierten Spielern schon innerhalb einer Woche erspielt wurde, ist das im Grunde genommen ein ziemlich guter Verdienst.

Noch mehr Verdienstmöglichkeiten durch Updates?

Gerüchten zufolge soll es schon bald die ersten Updates geben – unter anderem wird darüber spekuliert, ob es möglich sein wird, Pokémon mit Freunden zu tauschen. Das könnte natürlich weitere, noch interessantere Verdienstmöglichkeiten bedeuten. Starke Trainer können sich auf das Farmen von starken Pokémon spezialisieren, um diese dann für viel Geld zu verkaufen. Immerhin sieht das Spiel derzeit vor, dass man mit zunehmenden Trainer-Level auch immer stärkere Pokémon fängt.

Aber so wirklich weiß niemand, was als nächstes kommt… es bleibt also spannend! Und wir werden Sie mit Sicherheit auch weiterhin auf dem Laufenden halten, was die Verdienstmöglichkeiten mit Pokémon Go betrifft!

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