Geld vermehren: Die 5 besten Varianten!

Das Internet hat nicht nur die Wege der medialen Kommunikation schneller und transparenter werden lassen, es hat auch Kontinente, Länder und Finanzmärkte global zusammengeführt. Der Fluss des Geldes ist grenzüberschreitend und macht vor keiner Währung halt. Die Möglichkeiten gutes Geld weltweit zu verdienen und es mehrend wieder anzulegen sind im Gegensatz zu früher vielfältiger aber auch komplexer geworden.

Wer heute viel Geld verdient und klug und weise fürs Alter vorsorgen oder es sogar vermehren will, steht vor der großen Herausforderung, dass die althergebrachten Methoden und Geldanlage-Strategien heute nicht mehr in dem Maße wie früher greifen. Die Anlagetipps der Finanzberater haben oftmals nur ein kurzes Haltbarkeitsdatum, das sich manchmal nicht nur auf Unkenntnis gründet, sondern auch von der Unberechenbarkeit der weltweit verflochtenen Finanzmärkte beeinflusst wird. Leider werden die Geldvermehrungs-Chancen im Wesentlichen von der Gier anderer Menschen verzehrt.

Daher ist es ratsam, dem eigenen inneren Ratgeber zu folgen und das Vermehren des Geldes selbst in die Hand nehmen. Denn Geld kann wesentlich mehr als nur den täglichen Konsum abdecken. Clever eingesetzt kann es für einen arbeiten und sich auch vermehren. Dazu bedarf es fünf durchdachter Regeln, die allesamt auch ohne Finanzberatung erfolgversprechender sind als alles das, was clevere Finanzjongleure raten.

  • – Geld vermehren durch Sparen
  • – Bankzinsen vergleichen
  • – Das Kapital breit streuen
  • – Mit börsenfähigen Wertpapiere absichern
  • – In Immobilien investieren

Möchten Sie von Zuhause aus Geld verdienen?

Wer ein kleines Vermögen oder Erspartes vermehren will, sollte dies mit Ruhe und Geduld angehen. Das Wort „schnell“ hat in diesem Bereich keinen besonders guten Ruf. Das unkalkulierbare Risiko ebenso. Eine der sichersten Optionen Geld zu vermehren ist immer noch Geld zu sparen. So, wie es schon unsere Eltern und Großeltern praktiziert haben.

Geld vermehren durch Sparen

Auch wenn die Bezeichnung „Sparen als sicherste konservative Geldanlage“ nicht dem neumodernen Finanzsprachgebrauch und -gebaren entspricht, so ist die Tatsache, sein Geld auf einem Tagesgeld- oder Festgeldkonto zu parken, zeit- und risikolos. Die Renditen mögen zwar – je nach Höhe der eingezahlten Summe – nicht so toll und spektakulär wie an der Börse gegenüber Aktien, Fonds & Co sein, dafür kann es sich aber ohne großen persönlichen Einsatz still vor sich hin vermehren.

Wer regelmäßig auch nur etwas Geld zur Seite legt und dabei dem klassischen Sparbuch sein Erspartes anvertraut, wird Jahr für Jahr wertvolle Zinsen einfahren. Renditenstarke Alternativen zum herkömmlichen Sparbuch bieten unterschiedlichste Vorsorgepläne durch die man mit monatlichen Spareinlagen, kostenloser Kontoführung und voller Verfügbarkeit schnell ein kleines Vermögen anhäufen kann.

Bankzinsen vergleichen

Wenn es um Geld geht ist es ratsam, die Fühler nach allen Seiten hin auszufahren. Unterschiedliche Banken machen unterschiedliche Angebote hinsichtlich der Zinsen und – ganz wichtig – der Einlagesicherung, damit im Ernstfall das manchmal schwer Ersparte nicht verloren geht. Vergleichsrechner im Internet geben eine perfekte Entscheidungshilfe. Aber auch da sollten schön klingende Angebote bis in die Tiefe seziert werden.

Das Kapital breit streuen

Manche Weisheiten klingen verstaubt und nicht der Zeit entsprechend. Dennoch stimmt die Grundregel, dass man nicht alle Äpfel in einen Korb legen sollte. Damit ist gemeint, wer sein Vermögen klug und breitgefächert aufteilt und nicht alles auf eine Karte setzt, reduziert das Risiko und erhöht die Chance auf Gewinn. Seriöse Ratgeber empfehlen für eine langfristige Sicherheit, das Geld in unterschiedliche Märkte und Anlageklassen wie

  • – Rohstoffe
  • – Aktien
  • – Anleihen
  • – Immobilien

zu verteilen. Um trotzdem finanziell flexibel zu bleiben, sollte der andere Teil des Vermögens auf ausgesuchten Tagesgeldkonten geparkt werden. Bei Aktien gilt es zudem, Papiere aus unterschiedlichsten Branchen und Regionen zu mischen. Immobilien und Anleihen verleihen dem Depot eine zusätzliche Stabilität.

Mit börsenfähigen Wertpapieren absichern

Angesichts immer kürzer werdender Kommunikationswege gibt es keine Informationsvorsprünge mehr. Das bedeutet das Ende der Spekulation und Chancengleichheit aller Marktteilnehmer. Die sogenannte Diversifikation (eine Ausweitung des Sortiments) auf möglichst viele Assetklassen (Anlagesektoren) ist daher vonnöten.

Mit ihr begegnet man die latent wabernde Unberechenbarkeit der Börsen die allen Akteuren gleichermaßen zu schaffen macht. Eine zeitgemäße Diversifikation birgt mehr Chancen auf Gewinn als vermeintlich kühne Spekulation. Dennoch ist Vermögen streuen auch an der Börse nur ein Teil der ganzen Wahrheit.

Geduld und Disziplin haben einen ebenso großen Anteil am möglichen Erfolg. Wer den Schritt geht, sollte sich immer vorher drei Fragen ehrlich beantworten:

  • – Zu welchem Zweck und warum will ich Geld investieren?
  • – Wie viel Zeit gebe ich mir, mein abgestecktes Ziel zu erreichen?
  • – Was heißt Börse eigentlich für mich persönlich?

Erst wenn sich jeder Anleger individuell und ohne Schönreden diese Fragen beantworten kann, ist ein Engagement, Vermögen an der Börse mehren zu wollen, richtig.

In Immobilien investieren

Vorteile

Jeder, der Vermögen hat, sollte die eigene Immobilie als festen Vermögensbestandteil in seinem Besitzstand aufnehmen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass ein Immobilienbesitzer der in seiner Immobilie selbst wohnt, sich schon nach wenigen Jahren – also eher längerfristig gesehen – finanziell viel besser steht als ein Mieter mit anderweitiger Geldanlage.

Zudem ist man mit der eigenen Immobilie oder der vermieteten Wohnung fernab von den unberechenbaren Launen der Kapitalmärkte. Nicht umsonst bietet das im Volksmund bezeichnete „Betongold“ den besten Schutz gegen Inflation. Verliert das Geld an Wert, werden Sachwerte wie Immobilien attraktiver. Aber auch in diesem Segment der Geldanlage heißt es für den Anleger wachsam sein. Wo lohnt sich eine Investition und wo lohnt sie sich nicht?

Liegt eine Immobilie in zentraler Großstadtlage, sind Preis und Risiko zunächst einmal verhältnismäßig hoch. Eine Wertsteigerung der Immobilie ist in der Lage geradezu vorhersehbar. Dagegen sind Häuser am Stadtrand preiswerter. Sie bergen aber auch die Gewissheit einer Wertstagnierung. Eine pauschale Aussage gibt es dennoch nicht. Die Immobilie sollte in jedem Fall mit fachlichem Blick betrachtet werden. Des Weiteren hat der Anleger die Möglichkeit des Miet- und Immobilienvergleichs im Internet.

Fazit

Wer sein erarbeitetes Geld gewinnbringend anlegen möchte – egal, ob mit dem herkömmlichen Sparbuch, mit börsenfähigen Wertpapieren oder mit Immobilien, in denen man selber einzieht oder sie vermietet – Patent-Rezepte für „Schnellschüsse“ beim Geldvermehren gibt es nicht. Immer sollten Vor- und Nachteile gegeneinandergestellt und einer individuellen Betrachtung unterzogen werden. Wer Zeit mitbringt, ist in jedem Fall auf der sichereren Seite. Ungeduld ist gerade in Geldfragen ein schlechter Berater!

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